Beitrag: „Lästereien in der Schultoilette – ein unterschätztes Problem“

Die Schultoilette – für viele ein Ort der kurzen Flucht aus dem Unterricht. Doch für manche wird sie zum Schauplatz eines sozialen Dramas: Lästereien, Getuschel und verletzende Worte hinter verschlossener Tür. Was auf den ersten Blick nach harmlosen Teenager-Gesprächen klingt, kann tiefe Spuren hinterlassen.

Warum gerade die Toilette?
Die Schultoilette ist einer der wenigen Orte, an denen Schülerinnen sich unbeobachtet fühlen. Lehrerinnen kommen selten vorbei, und oft sind es nur Gleichaltrige, die sich dort aufhalten. Diese „Privatsphäre“ wird manchmal genutzt, um über andere zu reden – oft im Tonfall von Spott, Häme oder sogar Mobbing.

Was macht Lästern so gefährlich?
Lästereien scheinen harmlos – schließlich sind sie „nur Worte“. Doch Worte können treffen. Wer regelmäßig Ziel solcher Gespräche ist, verliert nicht nur das Vertrauen in seine Mitschüler*innen, sondern auch in sich selbst. Das Selbstwertgefühl leidet, Unsicherheit wächst. Besonders schlimm wird es, wenn solche Gespräche aus der Toilette ihren Weg in soziale Netzwerke oder Gruppenchats finden.

Was können wir dagegen tun?
Es beginnt bei der Haltung: Respekt. Wenn jeder sich fragt: „Würde ich wollen, dass so über mich geredet wird?“, würden viele Gespräche anders verlaufen. Schulen können außerdem Vertrauensecken oder anonyme Kummerkästen einrichten, in denen Schüler*innen über solche Erlebnisse berichten können. Klassenprojekte zum Thema Mobbing, Respekt und Zusammenhalt helfen, ein Bewusstsein zu schaffen.

Fazit:
Lästereien in der Schultoilette mögen im Verborgenen stattfinden, aber ihre Wirkung reicht weit. Sie sind ein Spiegel dafür, wie wir miteinander umgehen – und eine Chance, daran etwas zu ändern. Denn echte Stärke zeigt sich nicht im Reden über andere, sondern im Reden miteinander.


Wenn du willst, kann ich den Beitrag auch in einer kürzeren Version oder als Rede für eine Schulveranstaltung umschreiben. Sag einfach Bescheid!

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