Die Vorgehensweise ist deswegen besonders geeignet, weil sich Schule immer schwer damit tut, Täter ihrer Taten zu überführen. Das liegt auch daran, dass laut Studien mehr als 50% der Mobbinghandlungen in den Pausen, im Sportunterricht oder auf der Schülertoilette statt finden. Sowohl Täter, als auch Eltern verlangen stets Beweise, die auf Grund der teilweise äußerst raffinierten Vorgehensweise der Täter nicht erbracht werden könnten. Diese "Beweise" entfallen und die Schule wird handlungsfähig.
Mitte der 80er-Jahre in England von Barbara Maines und George Robinson entwickelt
Christopher Szaday, ehemals an der Pädagogischen Hochschule in Zürich tätig und derzeit eine Fachstelle für schwierige Schulsituationen leitend, hat seit 2002 den Ansatz im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht.
Inzwischen wird mit dem No Blame Approach in der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und auch in ersten Ansätzen in Österreich
Schülerinnen und Schüler
Mehr Informationen zum
No Blame Approach gibt es auf
konfliktbearbeitung.net
Bund für Soziale Verteidigung (Hrsg.)(2008): Mobbing: Hinschauen, Handeln. No blame approach. Köln/Minden
http://www.no-blame-approach.dehttp://www.konfliktbearbeitung.net/wiki/index.php5?title=No_Blame_Approach
Blum, Heike / Beck, Detlef (2010): No Blame Approach - Mobbing-Intervention in der Schule - Praxishandbuch
Szaday, ChristopherMobbing unter Schülerinnen und Schülern: Der no blame approach
http://www.konstruktive-konfliktbearbeitung.de/beitraege-mobbing.htm