Untersuchungen der Münchener Ludwig Maximilian Universität -Fakultät für Pädagogik und Psychologie - haben ergeben, dass es Mobbing inzwischen in nahezu jeder deutschen Schulklasse gibt.
Etwa ein Kind von fünfundzwanzig kann als ernstes Opfer von Mobbing bezeichnet werden, das ein- oder mehrmals in der Woche Attacken über sich ergehen lassen muss. Bei rund zehn Millionen Schüler in Deutschland entspricht das 500.000 Mobbingopfer.
Alle Schularten sind von dem Problem betroffen: Mobbing existiert an Hauptschulen auf dem Land genauso wie an einem Gymnasium in der Stadt.
Das Thema Mobbing wird in den Lehrerzimmern "gewaltig unterschätzt" oder einfach weggeredet.
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Das Internet ist zum Ort der hinterhältigen Hetze verkommen: In Foren, Blogs und Videoportalen attackieren sich Nachbarn, Schüler und Unternehmen. Falsche Anschuldigungen und Pöbeleien – was in jeder Diskussionsrunde als No-Go gilt, ist im Internet an der Tagesordnung.
Schüler filmen das Dekollté ihrer Lehrerin, ziehen ihrem Lehrer die Hose runter - und kurz darauf stehen die Videos im Internet. Cyber-Bullying heißt dieser neue Trend aus Großbritannien: Handys und das Netz machen Pädagogen zum Gespött der ganzen Welt.